GESCHICHTEN DES ZUFALLS

PROJEKT


Die Geschichten, die der Zufall schreibt, erzählen von Großem und Kleinem. Von großen Entdeckungen und kleinen Überraschungen. Von großem Leid und kleinen Freuden. Sie lassen uns staunen und manchmal lassen sie uns auch verwirrt zurück. Eines jedenfalls haben sie alle gemeinsam: die Möglichkeit, auf sie zu reagieren.
Im Rahmen unsers Studiums der Visuellen Kommunikation an der Universität der Künste Berlin beschäftigen wir uns in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut mit dem Thema Risiko. Eine maßgebliche Größe für Entstehung und Berechnung von Risiko ist der Zufall. Mit ihm wollen wir uns in diesem Semester beschäftigen, mit seinem Wesen, seinen Ursachen und Auswirkungen. Die Generierung und die Wahrnehmung von Zufall stehen dabei im Fokus unserer Arbeit: Kann man den Zufall herausfordern? Ist er messbar? Was ist der Wert des Zufalls? Auf einem Flohmarktstand verkaufen wir 100 Zufälle in Kisten. Ob Sie dabei einen entscheidenden, assoziativen, sozialen oder einen geografischen Zufall bekommen − das entscheiden nicht Sie, das entscheidet der Zufall. Dabei bestimmen Sie, wieviel er Ihnen wert ist. Hier beginnt nun der für uns interessante Teil des Projektes, hier beginnen die Geschichten des Zufalls. Sie können aus kleinen Erinnerungen oder einer überraschenden Assoziationen bestehen. Aus getroffenen Entscheidungen und unvorhergesehenen Handlungen. Vielleicht verbergen sich in ihnen aber auch lange Verkettungen von Ereignissen, angestoßen durch ein einziges. Das englische Wort für Zufall lautet »Chance« und in diesem Kontext wollen wir Sie ermuntern, offen zu sein für diesen Zufall und die Geschichten, die er Ihnen vielleicht zu erzählen hat. Die großen und die kleinen.

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